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Vereins-/Ortsgeschichte

Geschichtsbereich

Auf dieser Seite ist die Chronik des Vereins und des Ortes, frei nach der Festschrift "50 Jahre" zu finden.

In den Untermen├╝s sind nur Beitr├Ąge der jeweiligen Kategorie zu finden


 

Unseren verstorbenen Mitgliedern zum Gedenken:

1960 Willibald Treffer
1961 Josef Eckstein
1962 Johann Wolfsteiner
1964 Engelbert Pfaller
1967 Ernst Sch├Ânhuber
1968 Karl Eckerle
1971 Josef Forster
1973 Heribert Emmend├Ârfer
1976 Ernst Sch├Ânhuber
1978 Josef Bemsel jun.
1980 Johann Bengl
1981 Johann Drechsler, M├╝nchen
1982 Pfr. Alois Herrler
1982 Rupert Hei├č jun.
1982 Johann Krieglmeier
1984 Karl M├╝nchsmeier
1988 Johann Geyer sen.
1988 Johann Schermer
1994 J├╝rgen Gradl
1994 Andreas Krieglmeier
1996 Alois M├╝ller
1998 Johann Regler
1999 Andreas Meyer
1999 Andreas Wenzl
1999 Josef Regler, Hirnstetten
1999 Alfons Fuchs
2000 Ludwig Fuchs sen.
2009 Michael Regler sen.
2009 Robert Bengl 2010 Thomas Burkhardt
2010 Maximilian Schroll
2010 Ludwig Schlamp
2011 Josef Schneider sen.
2011 Barbara Krieglmeier
2011 Walburga Krieglmeier

Wir werden euch nie vergessen, m├Âget ihr in Frieden ruhen!

 

Sportliches von der Jurah├Âhe

Im Jahr 2010 wurde unser Sch├╝tzenbruder Gauk├Ânig.

In der Gaumeisterschaft mit dem Zimmerstutzen konnte Stefan Mederer den Titel des Vizemeisters erringen. Den Mannschaftstitel des Gaumeisters 2002 in der Disziplin Zimmerstutzen holten sich die Sch├╝tzen Richard Bemsel, Johann Mederer und Stefan Mederer.

J├Ąhrlich tragen die Sch├╝tzen der Jurah├Âhe ihre Vereinsmeisterschaft aus, ebenso k├Ąmpfen die Mitglieder beim Weihnachtsschie├čen um gestiftete Scheiben und Sachpreise.

Traditionell wird das Gro├čgemeindeschie├čen der Gemeinde Kipfenberg jedes Jahr von den f├╝nf Sch├╝tzenvereinen der Gemeinde im Wechsel ausgetragen.

Allj├Ąhrlich wird am Schulgel├Ąnde ein Sommerfest veranstaltet.

Weiterhin beteiligen sich die Jurah├Âhesch├╝tzen bei den Wettbewerben der Vereine des Gaues Eichst├Ątt sowie den traditionellen Gauschie├čen.

Da in den Jahren nach der Errichtung des Vereinsheimes ein nicht zu erwartender Ansturm bei allen Veranstaltungen im Sch├╝tzenhaus zu verzeichnen war, - vor allem bei Faschingsb├Ąllen reichte der Platz bei weitem nicht aus- war eine Erweiterung der K├╝che sowie der Anbau eines Lagerraumes am Vereinsheim unumg├Ąnglich. Beide Vorhaben wurden im Jahr 1996 verwirklicht.

Ein besonderer Dank gilt den zur Zeit f├╝nf aktiven Wirten bzw. Wirtepaaren im Sch├╝tzenhaus, die sich den anstrengenden Job jeweils wochenweise teilen. Ohne deren Arbeit w├Ąre unser Vereinsheim wohl bei weitem nicht so gut besucht.

Nat├╝rlich sind ?unsere? K├╝chendamen unter Federf├╝hrung von Anni M├Âdl, Betty Neubauer, Christa M├╝nchsmeier und Anni Krieglmeier mit ihren Helferinnen nicht zu vergessen.

Ohne die vielen freiwilligen Helfer w├Ąre wohl auch ein Sch├╝tzenfest, wie es der Verein im Jubeljahr 2002 feiert, niemals m├Âglich. Wie schon in den Anfangsjahren, bei der Fahnenweihe 1959, beim Sch├╝tzenfest zum 25-j├Ąhrigen Jubil├Ąum 1979 oder bei der Einweihung des neuen Vereinsheimes 1989 ? die Pfahldorfer verstehen, mit ihren G├Ąsten zu feiern und sich ├╝ber Gelungenes zu freuen.

Nach l├Ąngeren Diskussionen hinsichtlich des Zeitpunktes der 50-Jahr-Feier einigte man sich schlie├člich auf das Jahr 2002, da der Verein 1952 gegr├╝ndet wurde. Daher feiert der Sch├╝tzenverein Jurah├Âhe Pfahldorf e.V. 2002 zu Recht sein 50-j├Ąhriges Bestehen.

M├Âge auch dieses Jubelfest allen Beteiligten, Freunden und G├Ânnern des Vereins sowie all unseren G├Ąsten aus Nah und Fern als gelungenes Fest in sch├Âner Erinnerung bleiben.
 

Das 25-j├Ąhrige Jubil├Ąumsfest 1979

1979 beging man das 25-j├Ąhrige Jubil├Ąum des Vereins. Unter der Leitung von Josef Bemsel galt es, das Fest in w├╝rdigem Rahmen zu begehen. Dankenswerter Weise stellte Michael Regler seine Wiese als Festplatz zur Verf├╝gung; da dem Jubil├Ąumsfest ein Preisschie├čen vorausging, die Schie├čst├Ąnde im Vereinslokal aber bei weitem nicht ausreichten, stellte Michael Schneider seine neu errichtete Maschinenhalle dem Verein zur Verf├╝gung. Schirmherr des 25-j├Ąhrigen Jubil├Ąumsfest war Landrat Konrad Regler, der dieses Amt auch im Jubil├Ąumsjahr 2002 ├╝bernommen hat. Als Zeichen der Verbundenheit ├╝berreichte ihm der damalige Sch├╝tzenmeister Ludwig Schlamp die Urkunde der Ehrenmitgliedschaft.

F├╝r seine Verdienste um den SV Jurah├Âhe Pfahldorf e.V. wurde Sch├╝tzenmeister Ludwig Schlamp vom damaligen Gausch├╝tzenmeister Franz F├╝rsich die goldene Ehrennadel verliehen.

P├╝nktlich zum Festsonntag zeigte sich nach heftigen Regenschauern an den vorhergehenden Tagen die Sonne: der Festgottesdienst wurde am Dorfplatz gefeiert, Pfarrer Georg H├Ąrteis ? im selben Jahr zum Pfarradministrator von Pfahldorf ernannt - hielt die Festpredigt und am Nachmittag zogen 65 Vereine beim gro├čen Festzug, der von der Festkapelle der ?Lustigen Dorfmusikanten? angef├╝hrt wurde, durch die festlich geschm├╝ckte Ortschaft.

Beim Jubil├Ąumsschie├čen gingen 827 Sch├╝tzen an den Schie├čstand.

Es war ein glanzvolles Jubil├Ąum mit Tausenden von Besuchern.

VII. Die 80-er Jahre

1982 ├╝bernahm der Sch├╝tzenverein die Patenschaft des Vereins ? Almberg Irfersdorf?.

Im selben Jahr wurde der Verein unter der Leitung von Sch├╝tzenmeister Michael M├Âdl in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ingolstadt eingetragen.

Kaum waren die Feierlichkeiten des 25-j├Ąhrigen Jubil├Ąums verklungen, galt es, das Dorf f├╝r ein weiteres gro├čes Ereignis herauszuputzen: nach vielen Jahren war es den Pfahldorfern verg├Ânnt, Priesterweihe und Primiz eines ihrer Pfarrkinder zu erleben: Richard Hermann empfing am 29.Juni 1985 im Dom zu Eichst├Ątt die Priesterweihe; einen Tag darauf, am 30.Juni war feierliche Primiz in Pfahldorf mit Tausenden von Besuchern.

Bereits wenige Jahre sp├Ąter,1996 konnte man wiederum eine feierliche Priesterweihe und Primiz im Ort feiern: Karl Hermann, der Bruder Richard Hermanns, wurde am 4. Oktober 1997 in M├╝nchen zum Priester f├╝r die Ordensgemeinschaft der Jesuiten geweiht, Primiz wurde am 12.Oktober 1997 in Pfahldorf gefeiert.

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Mitte der 80-er Jahre zeichnete sich ab, dass die Unterbringung des Sch├╝tzenvereins im Gasthof Geyer nicht mehr allzu lange fortbestehen konnte, da der Vereinswirt einen Um- bzw. Neubau und eine Vergr├Â├čerung seines Lokals beabsichtigte.

Doch wohin sollten die Sch├╝tzen mit ihrem Schie├čstand ausweichen? F├╝r die ├ťbergangszeit richtete man in der Scheune von Betty Krieglmeier einen provisorischen Schie├čstand ein.

Es zeichnete sich ab, zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr und mit der Pfarrei einen Gemeinschaftsbau zu verwirklichen, an der Stelle, an welcher das alte Schulgeb├Ąude stand. Es wurde bereits ein Bau- Ausschuss gew├Ąhlt, doch sehr bald zeigte sich, dass ein solches Gemeinschaftsprojekt mit so vielen verschiedenen Interessengruppen nicht zu verwirklichen war.

Schlie├člich einigte man sich darauf, dass der Sch├╝tzenverein als alleiniger Bauherr ein eigenes Sch├╝tzenhaus errichtete.

Der sehr langen Vorbereitungszeit folgte eine umso k├╝rzere Bauphase: in einer Rekordzeit von nur acht Monaten errichteten die Sch├╝tzen ihr Vereinsheim, welches im Oktober 1988 vom damaligen Ortspfarrer Ludwig Schattenhofer eingeweiht und seiner Bestimmung ├╝bergeben wurde.

Einen wesentlichen Beitrag zum neu errichteten Vereinsheim leisteten die Mitglieder selbst mit ├╝ber 9000 geleisteten Arbeitsstunden.

Allein der Rohbau des insgesamt 538 000 DM teueren Projekts war in nur f├╝nf Wochen erstellt worden.

Wie froh waren die Sch├╝tzen, dass sie den provisorischen Schie├čstand aufgeben konnten, schon allein der K├Ąlte wegen. Allerdings sorgte so manche Katze f├╝r Belustigung, wenn sie gerade an den Scheiben vorbeihuschte und lenkte die Aufmerksamkeit so mancher Sch├╝tzen vom eigentlichen Ziel ab

Im Oktober 1988 wurde der neue Schie├čstand eingeweiht. Gewinner der Stand - Einweihungsscheibe war Pfarrer Ludwig Schattenhofer.

Im folgenden Jahr 1989 wurde das neue Haus offiziell mit einem Einweihungsschie├čen geb├╝hrend gefeiert.

831 Sch├╝tzen aus 41 Vereinen k├Ąmpften um Sach- und Geldpreise. Die Er├Âffnungsscheibe gewann der Pfahldorfer Richard M├╝ller, die Festscheibe errang Richard Wegrampf aus Titting.

Dass das neue Vereinsheim f├╝r Aufschwung sorgte, zeigte der enorme Mitgliederzuwachs, vor allem die Jugendlichen konnten sich f├╝r den Schie├čsport begeistern: bereits 1986 konnte eine dritte Mannschaft zu den RWK angemeldet werden. Schon 1989 nahm eine vierte Mannschaft an den RWK teil. 1992 fanden sich vier Pistolen-Sch├╝tzen zusammen, die in der B-Klasse starteten.

Im Jahr 1995 konnte eine weitere Luftgewehr-Mannschaft angemeldet werden.

 

Die folgenden Jahre

Im Jahr nach der Fahnenweihe erstellte der Verein eine eigene Satzung, die von der Versammlung am 05.Januar 1960 angenommen wurde.

Im gleichen Jahr stellte der Verein zum ersten Mal am Dorfplatz einen elektrisch beleuchteten Christbaum auf. Wenige Jahre sp├Ąter, 1966 wurde unter der Leitung von Sch├╝tzenmeister Josef Bemsel ein neuer Schie├čstand gebaut: Vereinswirt Johann Geyer stellte in seinem neu errichteten Gasthaus einen ger├Ąumigen Kellerraum zur Verf├╝gung. Dort errichtete man - gr├Â├čtenteils in Eigenleistung - vier Schie├čst├Ąnde, die mit neun Metern L├Ąnge aber etwas zu kurz waren. Im Jahr darauf wurde dann der Keller durchbrochen und weitere vier Meter ausgegraben und betoniert. Schlie├člich war der Schie├čstand 1968 fertig und konnte mit einem Preisschie├čen eingeweiht werden.

1967 starb Gr├╝ndungs- und Ehrenmitglied Ernst Sch├Ânhuber.

1968 verstarb der eigentliche Initiator des Vereins, Maurermeister Karl Eckerle.

Beide Mitglieder erwarben sich um den Sch├╝tzenverein Jurah├Âhe Pfahldorf bleibende Verdienste und gro├če Anerkennung.

Der Sch├╝tzenverein war aus dem aktiven Dorfgeschehen nicht mehr wegzudenken. Die Folge war, dass immer mehr Jungsch├╝tzen Interesse am Verein und am Schie├čsport zeigten und die Mitgliederzahl st├Ąndig wuchs:

waren es im Jahr 1959 noch 40 Mitglieder, z├Ąhlte der Verein zehn Jahre sp├Ąter 55 Mitglieder; 1979 -beim 25-j├Ąhrigen Gr├╝ndungsfest -waren 122 Mitglieder beim Sch├╝tzenverein eingetragen. Wiederum zehn Jahre sp├Ąter, bei der Einweihung des neu errichteten Sch├╝tzenhauses, z├Ąhlte der Verein 180 Mitglieder.

Im Jubeljahr 2002 kann der Sch├╝tzenverein Jurah├Âhe Pfahldorf auf 258 Mitglieder stolz sein.

1973 wurde zum ersten Mal eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen: erster Vereinsmeister auf der Jurah├Âhe wurde Andreas Krieglmeier.

Das zunehmende Interesse der Frauen am Schie├čsport f├╝hrte 1971 zur Gr├╝ndung einer Damengruppe mit den Sch├╝tzinnen Anna Bemsel, Betty Krieglmeier, Walburga Krieglmeier und Christa Gr├╝ner.

Bereits 1974 konnte eine zweite Mannschaft zum RWK angemeldet werden, nachdem die erste Mannschaft bereits seit 1961 am Rundenwettkampfbetrieb teilnahm. Auch eine Juniorenmannschaft konnte gemeldet werden.

Ein H├Âhepunkt der 70-er Jahre des Vereins war das K├Ânigschie├čen 1975: zum ersten Mal setzte sich eine Frau gegen die m├Ąnnliche Konkurrenz durch, Betty Krieglmeier. Nach ihr gelang dies nur noch einer Frau, n├Ąmlich Stilla Hei├č, die im Jahr 1989 die K├Ânigsw├╝rde erringen konnte.

1976 konnte sich Konrad Nerb gegen s├Ąmtliche Konkurrenz durchsetzen und wurde Gauk├Ânig. Diese Ehre wurde auch den Sch├╝tzen Xaver Eckstein jun. im Jahr 1981 und Willi Krieglmeier im Jahr 1994 zuteil.

Der gr├Â├čte Einzelerfolg in der Sportgeschichte des Vereins gelang 1975 dem Jungsch├╝tzen Josef Schneider: mit 366 Ringen gewann er die Gaujuniorenmeisterschaft.

 
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